[cla150] Knockdhu 2017 8y HSP Edition No.13 Gletsch mit Rhonegletscher Claxton's Single Malt Scotch Whisky 70cl
| alc.: 61.2% vol |
| GTIN: nessuno |
| MSRP: 109.50 |
| Paese d'origine: Scozia |
| Maturazione Primaria: Bourbon Cask |
Ausgabe No.13 der beliebten Historical Switzerland Postcards Serie ist ein Knockdhu (sprich: Nock-du) aus dem Jahr 2017, der 8 Jahre lang in einem Bourbon Hogshead reifen durfte. Knockdhu ist die kleine traditionelle Destillerie, die hinter dem wundervollen anCnoc (sprich: a-nock) Single Malt Whisky steckt. Abgefüllt mit fassstarken 61.2% Alkohol ist er leider auf 247 Flaschen begrenzt.
In der Nase ein typischer Knockdhu (anCnoc) mit einer gezähmten Jugendlichkeit, Fruchtigkeit und Frische. Durch den Einsatz von ordentlich Wasser offenbart sich aber in bezaubernder Weise seine wirkliche DNA. Klar und sauber strukturiert, ein jugendlicher Kraftprotz der etwas in die Schranken gewiesen werden muss, dafür aber mit Ehrlichkeit und Authentizität belohnt. (Dieter Messmer)
Nase: Fast
unverkennbar seine fruchtige, zitruslastige Aromatik mit feiner Vanille,
Holunderblüten und leicht würzigen Holztönen, die ein spannendes Erlebnis am Gaumen erwarten lässt. Trotz seiner 61.2% Alkoholstärke findet sich keine störende
Dominanz in der Nase, sondern nur pure Jugendlichkeit.
Gaumen: Wuchtig und dominant ist dann aber der erste Auftritt am Gaumen. Frische, helle gelbe Früchte (Birnen, Quitten und Äpfel), eine Spur von Vanille und kräftigem Waldhonig, würzig trockenes Holz unterlegt mit einer leicht Salzigkeit.
Abgang: Mittellang mit dichtem und stabilem Aromengerüst, dabei ölig und salzig zugleich. Seine Fruchtigkeit wird im Zaum gehalten durch die elegante Würzigkeit seines Fasses.
Historical Switzerland Postcard No.13: Gletsch mit Rhonegletscher (VS)
Das Bild zeigt Gletsch (1760 müM) mit seinem weltberühmten
Grand Hotel "Glacier du Rhône". Gletsch war im 19. Jahrhundert ein mondäner
Tourismusort, direkt am Fusse des damalig bis ins Tal reichenden Rhonegletschers.
Franz Seiler erbaute 1860 das Grand Hotel (linke Seite des Bildes) mit 3
Stockwerken und liess auch eine Grotte ins Eis des Rhonegletscher hauen und schuf damit eine
weltberühmte Touristenattraktion.
Ab 1866 wurde das Grand Hotel zu einer der bedeutendsten
Poststationen zwischen Brig und Andermatt. Die erste Postkutsche machte sich im Jahr
1867 auf die Reise von Brig nach Hospental. Ab 1871 fuhr sie dann weiter über Andermatt bis
nach Chur. Die Postkutschen machten jeweils in Gletsch einen einstündigen Stopp
für ein Abendessen und um die Pferde zu wechseln.
Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg beförderte die Schweizer Post
mit Kutschen mehr als 19'000 Gäste über den Furka und den Grimsel. Das Grand
Hotel hatte nun seinen Höhepunkt erreicht. In dieser Zeit, der Blütezeit der
Belle Époque, der vom Aufschwung und Wohlstand geprägten Epoche, verfügte das
Grand Hotel über 300 Betten. Die Gäste waren international und nobel und so
richtete sich das Angebot des Hauses nach ihren hohen Ansprüchen. Das Grand
Hotel verfügte über 180 Angestellte, eine eigene Bäckerei, Metzgerei, Käserei
und Wäscherei. Doch wie so vieles beeinflussten Veränderungen die Geschichte
von Gletsch und seines Rhonegletschers dramatisch.
Die ausführliche und spannende Geschichte finden Sie im Bericht "Der Rhonegletscher und Gletsch im Wandel der Zeit" der ETH Zürich vom 14. Juni
2022 unter diesem Link: https://www.ika.ethz.ch/studium/projektarbeit/2022_rhonegletscher_bericht.pdf
Seit 1856 schmilzt der Rhonegletscher kontinuierlich ab, bis
1973 zog sich der Gletscher bis zum Hotel Belvedere auf 2274müM zurück und war
von Gletsch aus nicht mehr sichtbar. In den letzten 50 Jahren hat sich der
Rhonegletscher weiter verkleinert und hat seit den 2000er Jahren einen Gletschersse
an seiner Gletscherzunge gebildet. In der kleinen Eiszeit erreichten die
Schweizer Gletscher um 1850 ihre Maximalfläche von 1735km2 (entspricht ungefähr
dem Kanton Zürich) , im 2022 betrug sie gerade nurmehr 890km2. Der
Rhonegletscher gehört mit seiner heutigen Ausdehnung von rund 15km2 noch immer
zu den 10 grössten Schweizer Gletschern, hat aber in den letzten 150 Jahren ca
5km2 an Fläche eingebüsst.